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Weinbau in Villigen

 

        

 

Laut Angaben im "Querschnitt durch die Geschichte Villigens" wurde hier seit mindestens dem 13. Jahrhundert Weinbau betrieben. Hauptweinberg war immer, wie auch heute noch, der "Rebberg" oder kurz auch nur "Berg" genannt.     

 

 

 

 

 

1812 und 1827 wurde im Gebiet "Nollen" Ortsbürgerwald gerodet und mit Reben bepflanzt, ebenso auch im "Schlossberg" im Jahre 1837 und zuletzt noch 1872 im "Steinbruch".

Ab ca. 1880 traten Rebkrankheiten und -schädlinge auf, die auch hier einen starken Rückgang der Rebfläche bewirkten. Falscher und echter Mehltau und die Reblaus wurden aus Nordamerika eingeschleppt, vor allem dieser Schädling drohte den europäischen Rebbau zu vernichten.
Erst die neuere Zeit brachte vermehrt wieder Neuanbau, dies aber nur noch an den allerbesten Lagen "Schlossberg", "Berg" und "Steinbruch".
Von den früheren Reblagen im Gebiet "Nollen" sowie im "Kumet" ist heute nichts mehr zu sehen. Allerdings gab es auch mal Reben in der "Gaben", davon zeugt heute noch ein altes, steinernes Rebhäuschen in einer Buschgruppe. Auch im "Chästel" sollen Reben gestanden haben und natürlich im Rebberg bis weit auf die Nordostseite, ebenso unten in der "Schleipfe" und im "Tschooperg". Die Grösse der Rebfläche damals dürfte gut das Doppelte von heute gewesen sein.

 

Alte Karte von Villigen aus dem Jahre 1905

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